Vieles (nicht alles) über mich Wandern in Lappland
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| Das mit dem Essen ist so eine Sache in Lappland,
insbesondere im Sarek Nationalpark. Anders als im Padjelanta und im Stora
Sjöfallet Nationalpark nebenan gibt es im Sarek keine (gar keine!)
Einkaufsmöglichkeiten. Wer viel essen will, muss viel tragen. Und wer lange
unterwegs sein will sowieso. Faustregel zur Orientierung: Bei einer
16-Tage-Tour wird der Rucksack kaum weniger als 30 Kilogramm wiegen. Wem das
zu viel ist, der muss kürzer treten und eine kleinere Tour planen. Hinzu kommt
dass die Lappländische Tundra uns Mitteleuropäern ohnehin nur wenig essbares
zu bieten hat. Außer ein paar Beeren und Pilzen im Tiefland ist in der kurzen Sommersaion so gut wie
nichts zu finden. Das reicht nicht zum Überleben. Jagen ist verboten, Feuer machen
nur im Notfall erlaubt. Daraus folgt: Wer aufs gemütliche Lagerfeuer nicht
verzichten will und vielleicht sogar wie meine Gruppe 1995 Brot und sogar Pizza
backen will, sollte außerhalb der Nationalparks wandern. Die Schönheit Lapplands
endet sowieso nicht an den Nationalparksgrenzen.
Wer auf Fisch steht und
sich eine Angelkarte besorgt hat, kann sein Glück als Petrijünger an einem der
zahlreichen Seen versuchen. Fisch steht seit alters her auch auf dem Speiseplan
Wer seinen Rucksack packt, bevor die Verpflegung eingekauft oder eingeteilt ist, sollte darauf achten, dass ihm die schwersten Gepäckstücke noch bevorstehen und seine Ausrüstung entsprechend sparsam auswählen. Der Verpflegungsplan lässt sich in sechs Gruppen teilen: Frühstück, Mittagessen,
Das Mittagessen ist nur eine kleine Mahlzeit. Zum einen weil das Wetter die Dauer der Pause bestimmt, zum anderen weil es sich abends im Zelt einfach gemütlicher kochen lässt. Zum Mittag gibt's deshalb in der Regel einen schnelles Fertiggericht aus der Tüte, in den ersten Tagen auch Schwarzbrot und Käse. Das große Essen kommt abends auf den nicht vorhandenen Tisch. Da ist dann
Da sind wir auch schon bei den Getränken: Wasser gibt's in Lappland in Mengen - sauber und frisch. Das heißt: In den Rucksack kommen nur Kaffee, Tee, Kaba, Milchpulver und Brause-Vitamin-Tabletten. Snacks für zwischendurch und zur Selbtsmotivation sind zum Beispiel Schokolade (bringt schnell Energie, lässt aber auch schnell wieder nach), Nüsse, Studentenfutter, Traubenzucker, Kekse. Und sonst? Gewürze nach Belieben, ein paar Kräuterlinge, flüssiges Fett in der Plastikflasche zum Braten und ein paar Desserts zum Verwöhnen (Paradiescreme war 1996 der Hit, Mousse au Chocolat oder Trekking-Kaiserschmarrn sind auch sehr lecker). Weil vor dem Essen das Kochen kommt, noch ein Worte zur Wildnisküche: Bei uns
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